Kategorie: Reise

Arizona isst anders: von Cowboy Steaks zu Kaktus

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Arizona isst anders: von Cowboy Steaks zu Kaktus

Ob indianische Gerichte, Cowboy-Steaks oder Speisen aus dem Prickly Pear-Kaktus – Arizona schmeckt durch unterschiedliche Einflüsse ganz anders, als wir es gewohnt sind oder erwarten würden.

Die beste Gelegenheit, diese Vielfalt zu erleben, bietet die Arizona Restaurant Week vom 15. bis 24. September. Im gesamten Bundesstaat laden über 60 teilnehmende Restaurants dazu ein, für 33 oder 44 US-Dollar Drei-Gänge-Gerichte zu probieren. Im Folgenden möchten wir diesen Anlass nutzen und vier kulinarische Besonderheiten vorstellen, die beweisen, dass Arizona geschmacklich einzigartig ist.

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Oh du mein Österreich

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Oh du mein Österreich

Eva-Luise Schwarz unternimmt eine genussvolle Entdeckungsreise durch Österreich und beschreibt ein facettenreiches Bild österreichischer Küche mit vielen regionalen Besonderheiten, die eine Definition einer landesweiten Küche zu einem Ding der Unmöglichkeit werden lassen.

Meine Neugierde ist kaum zu überbieten – was werde ich wohl entdecken? Immer wieder werde ich gefragt: „Was ist eigentlich österreichische Küche?“ Eine Aufzählung der Klassiker Schnitzel, Schweinsbraten und Kaiserschmarrn scheint mir nie ausreichend repräsentativ für ein Land so reich an Natur und natürlichen Produkten in Bio-Qualität, innovativen Produzenten mit Weitsicht und kreativen Köchen mit Sinn für Tradition und Fortschritt gleichermaßen. … Continue reading

Mauritius: Traumurlaub im Paradies

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Mauritius: Traumurlaub im Paradies

Reiseautor Axel Pinck unternimmt eine Entdeckungsreise auf der Insel und erforscht ihren französisch-kreolischen Charakter. 

Für Mark Twain, den amerikanischen Romanautor und Vielreisenden, war die Sache klar. Gott musste das Paradies nach dem Vorbild von Mauritius gestaltet haben. Ein vollkommeneres Eiland schien ihm schlicht unmöglich. Und tatsächlich, schon wenn man im Flugzeug von Europa aus in einem weiten Bogen auf die Landebahn des Insel Flughafens im Südosten von Mauritius einschwebt, bietet sich ein erster verheißungsvoller Blick auf die attraktive grüne Insel am Rande des Indischen Ozeans.

Der erloschene Vulkan Trou aux Cerfs erhebt sich 650m hoch im Süden des Eilands, die Berge sind gesprenkelt mit blauen Stau- und natürlichen Kraterseen wie dem Ganga Talo. Vielbuchtige Küsten mit Klippen und feinsandigen Stränden rahmen das von Korallenriffen gegen die Brandung des Indischen Ozeans geschützte Mauritius ein. Im Osten wie auch im Norden mit der Grand Baie begeistern traumhafte Buchten an smaragdblauen Lagunen. Auch entlang der westlichen Küste, besonders im Süden, erstrecken sich lange Strände; an deren Nordabschnitt öffnet sich ein Meereszugang nach Port Louis, Metropole und wichtigster Hafen von Mauritius.

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Kein Wunder, dass die rund 860km östlich von Madagaskar im Meer liegende Inselschönheit Urlauber auch aus dem fernen Europa anzieht. Elegante Resorts dekorieren die Küste, meist behutsam in die Landschaft eingefügt, die Strände gesäumt von Kasuarinenbäumen und Palmen.

Das Dinarobin liegt mit einigen anderen Hotelanlagen auf einer Halbinsel ganz im Südwesten von Mauritius, im Schatten des mehr als 500m hohen Tafelberges Le Morne Brabant. Taucher und Schnorchler fühlen sich hier wohl und auch Golfer, die auf einem der drei nahegelegenen Plätze abschlagen und einputten können.

Wir unternehmen einen Ausflug in aller Früh nach einem schnellen Kaffee und einem noch warmen Croissant. Es geht mit dem Minibus des Hotels zur Tamarin Bucht. Hier liegen kleine Motorboote verschiedener Anbieter bereit, um in die Bucht und entlang der Küste nach Norden zu tuckern. Da ragen schon markante dreieckige Flossen aus den Wellen empor, immer mehr, und dann sind ein Dutzend Delphine zu sehen, die auftauchen, aus dem Wasser springen und sich gar nicht an den Urlaubern stören. Mit Brille, Schnorchel und Flossen nutzen wir die seltene Gelegenheit, sich mit den freundlichen, frei lebenden Meeressäugern im Wasser zu tummeln. Ein tolles Erlebnis.

Am nächsten Tag gibt es eine Fahrt ins Landesinnere, ins Hochland und durch das dicht bewaldete Macchabée Bel Ombre Naturreservat. Ziel ist das Grand Bassin, bei Hindus auch Ganga Talao („See des Ganges“) genannt. Da der echte Fluss Ganges im Norden Indiens recht weit entfernt ist, dient der mit Statuen verschiedener Götter dekorierte See als Ziel hinduistischer Pilgerfahrten. Viele mauritische Hindus kommen hier zusammen, um während des Festes Maha Shivratri, der Nacht des Shiva, dem hinduistischen Gott und seiner Gattin Parvati zu huldigen und ihnen Opfer zu tragen.

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Ohnehin ist die Insel bislang ein Paradebeispiel, dass Menschen unterschiedlicher Religionen, Christen, Moslems, Hindus oder Buddhisten, friedlich zusammenleben können, ohne ihre Weltanschauung aufzugeben oder zu verstecken. Hintergrund der Völker- und Glaubensvielfalt auf Mauritius ist die mehrere hundert Jahre währende Besiedlungsgeschichte der lange nicht dauerhaft bewohnten Insel, die erst arabische Händler, dann portugiesische Seefahrer, holländische Siedler, später Franzosen und schließlich Engländer mit Bediensteten und Sklaven aufsuchten. Auch wenn Engländer von 1810 bis zur Unabhängigkeit 1968 die Insel als Kolonie beherrschten, ist die französische und kreolische Kultur und Sprache noch immer stark präsent.

Wir machen Halt im Restaurant La Clef des Champs, wo Chef Jacqueline Dalais eben diese französischen und kreolischen Elemente in ihrer Kochkunst vereint. Es entstehen einzigartige Gerichte, die einem den Geschmack der Insel auf den Gaumen zaubern.

An der Ostküste mit ihren gepflegten Beach Resorts wie dem One & Only Le St. Géran oder dem Prince Maurice finden Windsurfer wegen der kontinuierlichen Brise gute Bedingungen. Auch unter Wasser können Taucher an der „La Passe de Belle Mare“ mit Papageien fischen und anderen farbenprächtigen tropischen Meeresbewohnern durchs Wasser gleiten. Weiter im Süden locken einige der besten Golfanlagen, der Anahita-Platz mit seinen breiten Fairways oder der vom Deutschen Weltklassegolfer Bernhard Langer gestaltete und deutlich schwierigere Platz Le Touessrok. Auch das One & Only Le Saint Géran verfügt über eine 9 Loch Anlage mit herrlichen Palmen. Nicht weit entfernt finden passionierte Golfer mit den beiden 18 Loch Plätzen der Constance Resorts und vor allem mit dem international bekannten The Legend Platz besondere Herausforderungen.

Von der Ostküste ist die Hauptstadt Port Louis weniger als eine Autostunde mit dem Mietwagen oder Hotelshuttle entfernt. In der quirligen Halle des Central Market bieten Bauern Gewürze und Gemüse an. Andere verkaufen frische Früchte, Fisch und Fleisch, immer bereit für einen kleinen Handel. Auch auf den Straßen drumherum herrscht geschäftiges Treiben mit Händlern, Käufern und Passanten. Das Kontrastprogramm bietet das nicht weit entfernte Le Caudan Waterfront Shopping Center mit gep egten Boutiquen, Snack-Restaurants und Bistros sowie dem Blue Penny Museum mit der weltberühmten orangefarbenen und der „Blauen Mauritius“, deren Wert auf rund €600.000 taxiert wird. Das Labourdonnais Waterfront Hotel ist die hiesige Gourmetadresse. Chef Nizam Peeroo fusioniert östliche und westliche Küche mit regionalen Aromen und lädt regelmäßig zu Food- und Weinveranstaltungen.Entlang der Hafenpromenade lässt es sich gut bummeln, mit Blick auf das geschäftige Treiben an den Kais und einige chinesische „Seelenverkäufer“, die hier scheinbar auf bessere Zeiten warten.

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Der 25.000ha große botanische Garten Pamplemousses am Rande der Hauptstadt gehört zu den besonderen Naturattraktionen. Es lohnt sich, die älteste Anlage ihrer Art in der südlichen Hemisphäre mit einem Führer zu erkunden, tropische Gewürze, Wasserlilien, gigantische Seerosen und Ebenholzbäume zu bestaunen. Viele einheimische Pfanzen sind hier erhalten, auch Vögel, Libellen und Nager fühlen sich in dem riesigen Areal sichtlich wohl. Das hätte auch dem Dodo, Wappentier von Mauritius, gut gefallen können. Doch der plumpe, etwa einen Meter große Vogel, der nur auf Mauritius und der Insel Réunion zu Hause war, konnte nicht fliegen. Das machte ihn für eingeschleppte Ratten, aber auch für Seefahrer zur leichten Beute. So ist er vor gut 300 Jahren ausgestorben und nur noch als rekonstruiertes Skelett im Nationalmuseum zu betrachten. Vielleicht hat Gott diesen kleinen Fehler im richtigen Paradies ja korrigiert.

Air Mauritius fliegt ab Paris mit Anschlüssen der Air France, Condor ab München oder Frankfurt, Austrian Airlines ab Wien.

Bilder © Axel Pinck / apinck@kanal4media.de

Oktoberfest Alternativen für die fünfte Jahreszeit

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Oktoberfest Alternativen für die fünfte Jahreszeit

Oktoberfest Fluchten fernab der Mandel-Zuckerwatte-Wolke: Ideen für alternative Aktivitäten zur fünften Jahreszeit.

„A Hendl, a Brezn, an Obatzdn und no a Mass, biddscheen“. Die hochbeliebte „Wiesn“ lässt alle Trachtenherzen höher schlagen — könnte man meinen. Zum 184. Mal spaltet die fünfte Jahreszeit der Münchner die Gemüter so sehr, wie keine andere. Die einen lieben sie, die anderen hassen sie. Das weltbekannte und natürlich einzig-echte Oktoberfest in der bayerischen Herzerl-Hauptstadt stellt die Tradition dem Hype gegenüber. Kein Zufall, dass immer mehr Münchner gerade in diesen zwei Wochen die Flucht ergreifen.Continue reading

Mehr als nur Port in Portugal

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Mehr als nur Port in Portugal

Ein ausführlicher Blick auf die kulinarischen Besonderheiten Portugals auf einer Reise, die uns von den Weinproduzenten um Porto im Norden bis zu den Austernfarmern im Süden führt. Von Eva-Luise Schwarz

Wer Portugal bis jetzt noch nicht als Urlaubsziel in Erwägung gezogen hat, darf sich freuen, diese kulinarischen, historischen und zwischenmenschlichen Erlebnisse noch vor sich zu haben. Portugal ist ein äußerst geschichtsträchtiges Land. Die einstige Kolonialmacht, von der heute noch portugiesisch sprechende Länder wie Angola, Brasilien und Mosambik oder ehemalige portugiesische Enklaven wie Goa in Indien oder Sri Lanka übrig sind, wurde von der Finanzkrise der letzten Jahre stark getroffen. Steuererhöhungen waren und sind für viele eine starke Belastung, doch inzwischen erholt sich das Land und man blickt nach vorne. … Continue reading

Von wegen Flaute: spektakuläre Sommerlöcher

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Von wegen Flaute: spektakuläre Sommerlöcher

Geysir, Blautopf und Erdhöhle – dies sind die acht schönsten „Sommerlöcher“ der Welt. Hineinschauen und staunen: Diese Sommerlöcher sind garantiert nicht fad.

Die Sommerferien sind traditionell die Zeit, in der Medien wenig zu vermelden haben – Politiker, Sportler und Promis sind im Urlaub, kein Großereignis steht an. Diese Flaute an spannenden Neuigkeiten ist bekannt als Sommerloch. Allerdings gibt es auch „Sommerlöcher“, die ganz und gar nicht langweilig sind: Ob mysteriöse Untiefen in der Karibik, die Tiefen eines spuckenden Geysirs oder eine türkisfarbene Sinkhöhle unter Wasser. Das Reiseportal für vergünstigte Luxushotels und exklusive Traumreisen www.SecretEscapes.de hat die schönsten Löcher, Mulden und Gruben weltweit zusammengestellt, die garantiert eine Reise wert sind.Continue reading

Griechenland von seiner schönsten Seite

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Griechenland von seiner schönsten Seite

Ein Strand ist schöner wie der andere: Bei über 100 bewohnten Inseln, 380 Stränden und der elflängsten Küstenlinie der Welt, fällt die Wahl der schönsten Strände in Griechenland schwer.

Von sanften Sandstränden, über malerische Buchten bis zu rauer Felsküste ist viel Abwechslung beim Badevergnügen geboten. Wir präsentieren die schönsten Strände auf dem griechischen Festland und den Inseln. Continue reading

Atemberaubende Natur in der Dolomitenregion Drei Zinnen

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Atemberaubende Natur in der Dolomitenregion Drei Zinnen

Almbauern und Hirten sind die Wächter der Natur in der Dolomitenregion Drei Zinnen.

Sie sind wahre Schätze der Natur: Die Naturparks im Herzen des UNESCO Welterbes Dolomiten in Südtirol. In der Dolomitenregion Drei Zinnen sind es der Naturpark Drei Zinnen und der Naturpark Fanes-Sennes-Prags, die ihre Besucher einerseits mit imposanten Gipfeln wie den berühmten Drei Zinnen, und andererseits mit Naturwundern, wie dem smaragdgrünen Pragser Wildsee, in ihren Bann ziehen. Continue reading