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Mauritius: Traumurlaub im Paradies

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Mauritius: Traumurlaub im Paradies

Reiseautor Axel Pinck unternimmt eine Entdeckungsreise auf der Insel und erforscht ihren französisch-kreolischen Charakter. 

Für Mark Twain, den amerikanischen Romanautor und Vielreisenden, war die Sache klar. Gott musste das Paradies nach dem Vorbild von Mauritius gestaltet haben. Ein vollkommeneres Eiland schien ihm schlicht unmöglich. Und tatsächlich, schon wenn man im Flugzeug von Europa aus in einem weiten Bogen auf die Landebahn des Insel Flughafens im Südosten von Mauritius einschwebt, bietet sich ein erster verheißungsvoller Blick auf die attraktive grüne Insel am Rande des Indischen Ozeans.

Der erloschene Vulkan Trou aux Cerfs erhebt sich 650m hoch im Süden des Eilands, die Berge sind gesprenkelt mit blauen Stau- und natürlichen Kraterseen wie dem Ganga Talo. Vielbuchtige Küsten mit Klippen und feinsandigen Stränden rahmen das von Korallenriffen gegen die Brandung des Indischen Ozeans geschützte Mauritius ein. Im Osten wie auch im Norden mit der Grand Baie begeistern traumhafte Buchten an smaragdblauen Lagunen. Auch entlang der westlichen Küste, besonders im Süden, erstrecken sich lange Strände; an deren Nordabschnitt öffnet sich ein Meereszugang nach Port Louis, Metropole und wichtigster Hafen von Mauritius.

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Kein Wunder, dass die rund 860km östlich von Madagaskar im Meer liegende Inselschönheit Urlauber auch aus dem fernen Europa anzieht. Elegante Resorts dekorieren die Küste, meist behutsam in die Landschaft eingefügt, die Strände gesäumt von Kasuarinenbäumen und Palmen.

Das Dinarobin liegt mit einigen anderen Hotelanlagen auf einer Halbinsel ganz im Südwesten von Mauritius, im Schatten des mehr als 500m hohen Tafelberges Le Morne Brabant. Taucher und Schnorchler fühlen sich hier wohl und auch Golfer, die auf einem der drei nahegelegenen Plätze abschlagen und einputten können.

Wir unternehmen einen Ausflug in aller Früh nach einem schnellen Kaffee und einem noch warmen Croissant. Es geht mit dem Minibus des Hotels zur Tamarin Bucht. Hier liegen kleine Motorboote verschiedener Anbieter bereit, um in die Bucht und entlang der Küste nach Norden zu tuckern. Da ragen schon markante dreieckige Flossen aus den Wellen empor, immer mehr, und dann sind ein Dutzend Delphine zu sehen, die auftauchen, aus dem Wasser springen und sich gar nicht an den Urlaubern stören. Mit Brille, Schnorchel und Flossen nutzen wir die seltene Gelegenheit, sich mit den freundlichen, frei lebenden Meeressäugern im Wasser zu tummeln. Ein tolles Erlebnis.

Am nächsten Tag gibt es eine Fahrt ins Landesinnere, ins Hochland und durch das dicht bewaldete Macchabée Bel Ombre Naturreservat. Ziel ist das Grand Bassin, bei Hindus auch Ganga Talao („See des Ganges“) genannt. Da der echte Fluss Ganges im Norden Indiens recht weit entfernt ist, dient der mit Statuen verschiedener Götter dekorierte See als Ziel hinduistischer Pilgerfahrten. Viele mauritische Hindus kommen hier zusammen, um während des Festes Maha Shivratri, der Nacht des Shiva, dem hinduistischen Gott und seiner Gattin Parvati zu huldigen und ihnen Opfer zu tragen.

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Ohnehin ist die Insel bislang ein Paradebeispiel, dass Menschen unterschiedlicher Religionen, Christen, Moslems, Hindus oder Buddhisten, friedlich zusammenleben können, ohne ihre Weltanschauung aufzugeben oder zu verstecken. Hintergrund der Völker- und Glaubensvielfalt auf Mauritius ist die mehrere hundert Jahre währende Besiedlungsgeschichte der lange nicht dauerhaft bewohnten Insel, die erst arabische Händler, dann portugiesische Seefahrer, holländische Siedler, später Franzosen und schließlich Engländer mit Bediensteten und Sklaven aufsuchten. Auch wenn Engländer von 1810 bis zur Unabhängigkeit 1968 die Insel als Kolonie beherrschten, ist die französische und kreolische Kultur und Sprache noch immer stark präsent.

Wir machen Halt im Restaurant La Clef des Champs, wo Chef Jacqueline Dalais eben diese französischen und kreolischen Elemente in ihrer Kochkunst vereint. Es entstehen einzigartige Gerichte, die einem den Geschmack der Insel auf den Gaumen zaubern.

An der Ostküste mit ihren gepflegten Beach Resorts wie dem One & Only Le St. Géran oder dem Prince Maurice finden Windsurfer wegen der kontinuierlichen Brise gute Bedingungen. Auch unter Wasser können Taucher an der „La Passe de Belle Mare“ mit Papageien fischen und anderen farbenprächtigen tropischen Meeresbewohnern durchs Wasser gleiten. Weiter im Süden locken einige der besten Golfanlagen, der Anahita-Platz mit seinen breiten Fairways oder der vom Deutschen Weltklassegolfer Bernhard Langer gestaltete und deutlich schwierigere Platz Le Touessrok. Auch das One & Only Le Saint Géran verfügt über eine 9 Loch Anlage mit herrlichen Palmen. Nicht weit entfernt finden passionierte Golfer mit den beiden 18 Loch Plätzen der Constance Resorts und vor allem mit dem international bekannten The Legend Platz besondere Herausforderungen.

Von der Ostküste ist die Hauptstadt Port Louis weniger als eine Autostunde mit dem Mietwagen oder Hotelshuttle entfernt. In der quirligen Halle des Central Market bieten Bauern Gewürze und Gemüse an. Andere verkaufen frische Früchte, Fisch und Fleisch, immer bereit für einen kleinen Handel. Auch auf den Straßen drumherum herrscht geschäftiges Treiben mit Händlern, Käufern und Passanten. Das Kontrastprogramm bietet das nicht weit entfernte Le Caudan Waterfront Shopping Center mit gep egten Boutiquen, Snack-Restaurants und Bistros sowie dem Blue Penny Museum mit der weltberühmten orangefarbenen und der „Blauen Mauritius“, deren Wert auf rund €600.000 taxiert wird. Das Labourdonnais Waterfront Hotel ist die hiesige Gourmetadresse. Chef Nizam Peeroo fusioniert östliche und westliche Küche mit regionalen Aromen und lädt regelmäßig zu Food- und Weinveranstaltungen.Entlang der Hafenpromenade lässt es sich gut bummeln, mit Blick auf das geschäftige Treiben an den Kais und einige chinesische „Seelenverkäufer“, die hier scheinbar auf bessere Zeiten warten.

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Der 25.000ha große botanische Garten Pamplemousses am Rande der Hauptstadt gehört zu den besonderen Naturattraktionen. Es lohnt sich, die älteste Anlage ihrer Art in der südlichen Hemisphäre mit einem Führer zu erkunden, tropische Gewürze, Wasserlilien, gigantische Seerosen und Ebenholzbäume zu bestaunen. Viele einheimische Pfanzen sind hier erhalten, auch Vögel, Libellen und Nager fühlen sich in dem riesigen Areal sichtlich wohl. Das hätte auch dem Dodo, Wappentier von Mauritius, gut gefallen können. Doch der plumpe, etwa einen Meter große Vogel, der nur auf Mauritius und der Insel Réunion zu Hause war, konnte nicht fliegen. Das machte ihn für eingeschleppte Ratten, aber auch für Seefahrer zur leichten Beute. So ist er vor gut 300 Jahren ausgestorben und nur noch als rekonstruiertes Skelett im Nationalmuseum zu betrachten. Vielleicht hat Gott diesen kleinen Fehler im richtigen Paradies ja korrigiert.

Air Mauritius fliegt ab Paris mit Anschlüssen der Air France, Condor ab München oder Frankfurt, Austrian Airlines ab Wien.

Bilder © Axel Pinck / apinck@kanal4media.de

Luxusreisen durch Utah

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Luxusreisen durch Utah

Utah ist bekannt für seine spektakulären Nationalparks, malerischen Highways und die unzähligen Outdooraktivitäten, die jährlich viele Abenteurer in den Bundesstaat locken. Doch es gibt auch eine ruhige und glamouröse Seite Utahs: Mit luxuriösen Unterkünften, exklusiven Ausflugsprogrammen und Gourmet-Hotspots bietet Utah Once-in-a-lifetime-Erlebnisse für Reisende, die dem Alltag entfliehen und sich im Urlaub verwöhnen lassen möchten. Urlaubsfotos mit Wow-Effekt sind hier vorprogrammiert.… Continue reading

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Außergewöhnliche Bauernhöfe und Landhotels

Übernachten auf dem Heubett und entspannen im Almspa: in diesen Landhotels wird die Hofwoche besonders luxuriös.

Dass ein Urlaub auf dem Bauernhof ebenso luxuriös sein kann wie der Aufenthalt in einem Designhotel, zeigt www.SecretEscapes.de. Das Online-Buchungsportal für Luxushotels und exklusive Traumreisen hat außergewöhnliche Bauernhöfe und Landhotels von Österreich bis Neuseeland zusammengestellt.

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Whale Watching in Kanada

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Whale Watching in Kanada

Auge in Auge mit den Meeresriesen – in den Gewässern vor der kanadischen Westküste tummeln sich zwischen Mai und ­Oktober Hunderte von Orcas. Auf organisierten Whale Watching ­Touren kann man die „Giganten der Meere“ hautnah erleben.

Sommer, Sonne und Strand – das sind die Faktoren, die jedes Jahr zahlreiche Urlauber in die südlichen Weltmeere locken. Dabei wird meist auf erholsame Badeaufenthalte inklusive der optimalen Bräune am Ferienende gesetzt. Wer hingegen das Abenteuer sucht, der sollte auch einen Blick auf die nördlichen Breitengrade des Atlas’ werfen. Denn die Küstenregionen Nordamerikas beheimaten einige der größten und schönsten Geschöpfe der Natur: Vor der Westküste Kanadas ziehen Grau- und Buckelwale sowie Orcas regelmäßig ihre Bahnen. Und egal auf welchen der genannten Meeressäuger man auch trifft: Der Anblick eines solchen Giganten ist ein unvergessliches Erlebnis – vor allem aus nächster Nähe, von Angesicht zu Angesicht, oder besser gesagt: von Mensch zu Wal.
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Das unberührte Alaska entdecken

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Das unberührte Alaska entdecken

Wildes Naturparadies am Nordpolarmeer: Mit Tom’s Premium Selection lässt sich das unberührte Alaska entdecken.

Eisige Gletscher, schwarze Seen und abertausende Hektar Wald: Die in Heilbronn ansässige Luxusreisemanufaktur Tom’s Premium Selection bietet ab sofort exklusive Erlebnisreisen nach Alaska an. Neben seltenen Tierbegegnungen mit Walen, Seelöwen und Bären, Eisenbahnfahrten durch die Wildnis, Wanderungen durch den nördlichsten Regenwald der Welt und Rundflügen über endlose Gletscherlandschaften genießen Teilnehmer das Privileg, geführte Ausflüge und Aktivitäten individuell und spontan zu wählen. Begleitet durch erfahrene Experten finden die Abenteuerreisen entweder in einer Gruppe von maximal zehn Personen oder individuell statt. Inkludiert sind elf Übernachtungen in exklusiven Hotels, geführte Touren mit deutschsprachigen Guides sowie alle Transfers; bei der Gruppenreise sind zudem Business Class-Flüge inbegriffen.Continue reading

Zum Indian Summer nach Nordamerika

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Zum Indian Summer nach Nordamerika

Grellbunte Farbenpracht: Der Indian Summer in USA und Kanada ist ein Naturschauspiel, das Reisenden unvergessen bleibt.

Im Spätsommer beginnt das Farbspektakel an der Ostküste Kanadas und der USA. Bis in den Herbst hinein verfärben sich dort die Blätter in spektakuläre Rot-, Gelb-, Orange- und Brauntöne. Wer den landschaftlichen Augenschmaus „live“ erleben möchte, kann sich auf eine traumhaft schöne Herbstroute begeben. Continue reading

Atemberaubendes Argentinien

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Atemberaubendes Argentinien

Argentinien – von den berühmten Iguazu-Wasserfällen, köstlichen Steaks bis hin zu schwingendem Tango hat das zweitgrößte Land Südamerikas so einiges zu bieten. Es erstreckt sich von den atemberaubenden Wüstenschluchten im Norden bis zur höchsten Spitze Tierra del Fuegos in Patagonien.

Wir starten in der Hauptstadt Buenos Aires, ein elektrisierender Ort wie kein zweiter, der nahtlos Neues mit Altem verbindet. Die lebhaften Straßen laden zum Entdecken ein und beim Spaziergang vorbei an Bäckereien voller cremiger Torten und kontinentalen Cafés an den Straßenecken bekommt man bald das Gefühl, die Stadt irgendwie schon zu kennen.… Continue reading

Kevin Fehling findet reiche Aromen im Land der Vulkane

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Kevin Fehling findet reiche Aromen im Land der Vulkane

Eine kulinarische Reise mit aromatischen Inspirationen – Kevin Fehling entdeckt die Essenz Guatemalas: Ron Zacapa Rum.

Guatemala – ein Land mit überwältigend schönen Naturphänomenen. Gerade kürzlich spuckte der mächtige Fuego Vulkan wieder eine gewaltige Rauchwolke in den Himmel. Doch neben solch einem Feuerspektakel hat Guatemala noch weit mehr zu bieten. Umso mehr Grund, dieses Land reich an ungezwungenem Charme und atemberaubenden Landschaften, von denen man nicht genug bekommen kann, etwas genauer unter die Lupe zu nehmen. Und auch für weltberühmte Exportprodukte wie Kaffee und Ron Zacapa Rum sitzt man hier direkt an der Quelle.… Continue reading