Glenfiddich

Drinks

Die Suche nach The Perfect Taste

Als sich Experten aus unterschiedlichen Bereichen vereinten und rund um Glenfiddich Single Malt-Spezialitäten besondere Genussmomente suchten, wurde „das Beste“ zum Zentrum einer Erlebnisreise nach Schottland.

Wie visualisiert man Genuss und was entsteht, wenn man Whisky in seine Bestandteile zerlegt? Zwei Fragen, mit denen Peter Gordon, CEO von William Grant & Sons Distillers Ltd. in das Event führte und den Stil- und Food-Experten die Einleitung zur Vorstellung des perfect serves (eine Art Servierempfehlung) bot, um das perfekte Geschmackserlebnis zu kreieren. Das Motto der Erlebnisreise trug demzufolge den vielversprechenden Namen The Perfect Taste.

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Dafür wurden fünf Experten nach Schottland eingeladen, um ihre sehr subjektive Einschätzung zum Besten zu geben: (Foto v.l.n.r) Markus Heinze, Markenbotschafter von Glenfiddich und Whisky-Experte; Kevin Fehling, jüngster Dreisternekoch Deutschlands und Food-Visionär; Tim-Ole Mundt, Mitbegründer des Labels Gentleman’s Agreement und Fachmann für Stil, Design und Attitude; Onur Elci, Gründer und Partner der Kitchen Guerilla sowie Trendsetter für moderne Food-Konzepte;  und Florian Falk, Mitbegründer von Just Spices und Experte für Aromen und Gewürze.

Für Inspiration während der Reise war gesorgt, sei es ein Blick hinter die Kulissen der Glenfiddich Distillery, das Treffen der Glenfiddich Familie und das Erleben von deren Spirit, ein traditionelles Highland Dinner im schottischen Kilt oder eine Tour in das moderne Schottland.

In Abstimmung und inspiriert von William Grants Vision sollte die individuelle Darbietung eines jeden Experten zu einer harmonischen Abfolge bestehend aus mehreren Gängen, Drinks und optischen Reizen entwickelt werden. So die Idee. Die Sinne aller Gäste möglichst ganzheitlich anzusprechen, um einen perfekten, vielmehr den perfekten Genussmoment rund um Glenfiddich Whisky zu kreieren. So das Ziel.

glenfiddich-warehouse_largeDas Ergebnis dieser Mission beinhaltete Outfits, die klassisch britisch-schottische Stilelemente und abgestimmte Accessoires umfassten, Whisky-Cocktails mit Gewürzinjektion zu Malz-Streuseln auf karamellisiertem Apfel, einen Burger für Gentlemen (Ketchup auf Whiskybasis, Pommes Frites in einem mehrstufigen Verfahren frittiert und Patty aus Rind- und Lammfleisch) und einen Dreisterne-Grillteller, der in seiner Inszenierung die Geschichte eines Grillabends erzählt (Roastbeef mit Whisky-Hollandaise, Folienkartoffel in essbarer Silberfolie, eine Crème in Form eines Maiskolbens und Briketts aus Sellerie mit Asche gefärbt). Das Ganze zur Einlaufmusik eines Pipers und in der wunderbar romantisch-mystischen Umgebung der Glenfiddich-Distillery.

Zurück in Deutschland gilt es nun die Ideen zu perfektionieren. Was bleibt sind dabei nicht nur die innovativen Kreationen, sondern vor allem die unvergesslichen Momente in Schottland im Zeichen des perfekten Glenfiddich-Genussmoments – hier sind sich alle Experten einig. So meinte Kitchen-Guerillero Onur Elci zu The Perfect Taste: „Mich reizte vor allem die Herausforderung Whisky kulinarisch und kreativ einzusetzen, um neue Wege zu finden. Ich bin ein wissbegieriger Mensch, der sich gerne weiterbildet und neue Welten entdeckt. Insofern konnte ich mehr über Glenfiddich und Schottland erfahren und meinen kulinarischen Horizont gemeinsam mit den anderen Experten erweitern.“

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Auch Gewürz-Experte Florian Falk ist neben dem gesamten Projekt besonders von dem familiengeführten Unternehmen William Grant & Sons und dessen Visionen begeistert: „Besonders durch die geteilte Leidenschaft für Genuss und den gemeinsamen Anspruch an gutes Essen und Trinken ergeben sich Synergien, die die Zusammenarbeit mit Glenfiddich für mich so spannend machten. Ich konnte Land und Leute kennenlernen, tiefere Einblicke in die Prozesse bekommen und vor allem die Menschen hinter Glenfiddich treffen. Ich war von Anfang an begeistert vom Enthusiasmus und der Idee, die Glenfiddich zugrunde liegt.“

Mit viel Leidenschaft und Mut haben alle fünf Genuss- und Stilexperten während der Abenteuerreise ihre Eindrücke in The Perfect Taste verwandelt. In Anlehnung an den Pioniergeist von William Grant wurde der schottische Whisky mit diesen einzigartigen Genusserlebnissen neu interpretiert. „Durch Projekte wie The Perfect Taste wird an dem altmodischen Stereotyp gerüttelt. Ich freue mich, meinen Teil für das neue, moderne Verständnis beigetragen zu haben und zu zeigen, dass Whisky auch ein geschmackliches Highlight in der Küche sein kann,“ erläutert Kevin Fehling.

Tim-Ole Mundt erzählt von seiner ganz persönlichen Erfahrung mit seinen Kollegen:

„Ich habe mich auf eine Interpretation in Form der (Um-)Gestaltung des individuellen Auftritts der Personen konzentriert. Diese Personen, so meint man, füllen den Raum mit den Informationen (optische Eindrücke, Gespräche), die bei der Inszenierung eines perfekten Moments eine ebenso gewichtige Rolle spielen sollten wie der Inhalt einer Menükarte, die durch den Abend führt. Genuss beschränkt sich nicht auf die gustatorische Wahrnehmung. Um einen Whisky in Form einer optischen Darstellung zum Leben zu erwecken, galt es die Personen, die durch das Event führten, mit Whisky zu injizieren. Allerdings nicht im herkömmlichen Sinne, sondern in Form der Wahl des Outfits und des Auftritts. Kleider machen Leute, so sagt man. Kleider erzählen Geschichten, so sollte man meinen. Ich habe versucht, die Geschichte von Glenfiddich zu erzählen. In Form der Werkzeuge, die mir gegeben waren: Den Personen, die mit mir nach The Perfect Taste gesucht haben.

Ob die Mission, den perfekten Whisky-Moment zu kreieren, nun erfüllt wurde, ist wahrscheinlich ebenfalls eine Frage der Perspektive. Kevin Fehling sprach an diesem Abend über seine Kreationen als eine Art Komposition. Spätestens als Peter Gordon am Ende des Abends – inzwischen mit passendem Einstecktuch bewaffnet – nach einem weiteren Gang fragte, schien uns allen eines bewusst geworden zu sein: Diesen Abend haben wir alle hervorragend zusammen komponiert und gleichzeitig die Rolle eines wunderbaren Orchesters übernommen.

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Inspiration fand ich tatsächlich weniger in der schottischen Landschaft oder den geschichtsträchtigen Destillerien, sondern vielmehr im Austausch mit den Menschen, die meine Reise begleiteten. Während ich mich mit Glenfiddichs Malt Master Brian Kinsman bei einem Dram aus der Glenfiddich Rare Collection (Jahrgang ‘79) über unsere gemeinsame Leidenschaft für unterdurchschnittlich erfolgreiche Fußball-Clubs ausgetauscht habe oder mir Robbie, einem Warehouse-Mitarbeiter, erklärt hat, dass er noch nie in seinem Leben Whisky getrunken habe, so hinterließ wohl die Tatsache, eine Woche lang mit begnadeten Köchen unterwegs zu sein, den intensivsten Eindruck.

Komponisten sagt man nach, dass sie ihre Sinfonien bereits uraufgeführt haben, bevor sie eine einzige Note auf ein Stück Papier gebracht haben. Ein gewaltiges Orchester spielt die Sinfonie in stimmiger Interpretation vor dem inneren Auge. Ebenso selbstverständlich scheint es für Köche zu sein, einen Geschmack, ein Gericht, ja ein ganzes Menü in der Theorie zu kreieren und zum Leben zu erwecken, bevor ein einziger Kochlöffel geschwungen wird. Einem Dreisternekoch dabei zuzuhören, wie er mit Geschmacksnoten ein Menü erdenkt, nicht weniger spektakulär als in der Manier eines Komponisten und seiner Sinfonie, hinterlässt wahrhaft Eindruck und spendet Inspiration.“


The Table – Kevin Fehling vol.4

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