Rezepte

Geschmorte haehnlein-Keule mit Bratapfelsauce

Alle Jahre wieder: Gans, Ente, Wild – an Weihnachten kommt meist der klassische Braten auf den Tisch. Zeit für Abwechslung in der Festtagsküche:  haehnlein Fleisch vom Bruderhahn schmeckt etwas anders und ist eine willkommene Abwechslung für die Gäste.

Das Fleisch ist fester und aromatischer als herkömmliches Hühnchenfleisch von Mast-Rassen. Die Farbe ist dunkel, das Fleisch erinnert optisch und geschmacklich an Wildente. In Kombination mit Bratapfelsauce und Mandelkartoffeln entsteht so ein delikates Festessen. haehnlein präsentiert ein Rezept mit geschmorter Keule in Apfel-Weißwein-Fond. Mit Rosinen und Marzipan begeistert der etwas andere Braten die Gäste. „Weihnachten ist das Fest der Liebe und der perfekte Zeitpunkt, um ein Zeichen gegen Tierleid zu setzen. Geschmacklich und ethisch ist das haehnlein-Fleisch eine perfekte Alternative zum üblichen Festtagsbraten“, so Annalina Behrens, Mitbegründerin des Konzepts.

Die Bio-Marke haehnlein zieht männliche Küken schonend und unter biologisch kontrollierten Haltungsbedingungen in Mecklenburg-Vorpommern groß. Nach der Schlachtung in der Region wird ihr Fleisch tiefgekühlt als Brustfilet, Keule und Flügel bundesweit im Einzelhandel angeboten.


Geschmorte haehnlein-Keule mit Bratapfelsauce und Mandelkartoffeln

Für 4 Personen

Zutaten

haehnlein-Keulen

4 haehnlein-Keulen vom Bio-Bruderhahn
1 Boskop oder andere herbe, säuerliche Apfelsorte
1EL Rosinen oder Sultaninen in Rum oder Weinbrand eingeweicht
4 Blätter frischen Rosmarins
1/2 Knoblauchzehe
1EL Marzipanrohmasse
1 Zwiebel
Salz
schwarzer Pfeffer
brauner Zucker

Mandelkartoffeln

800g Kartoffeln
25g Butter
2 Eier
50g Mandeln, gehobelt oder gehackt
Salz
Pfeffer
Muskatnuss
Öl zum Braten


haehnlein, foodizm

Zubereitung

haehnlein-Keulen

Den Apfel entkernen, nach Belieben schälen und in Stücke schneiden, Zwiebel schälen und fein würfeln. Die haehnlein-Keulen mit Salz und Pfeffer würzen und in einer Pfanne mit hohem Rand oder einem flachen Topf in Öl anbraten. Herausnehmen und im gleichen Öl die Zwiebeln kräftig braun anbraten. 1EL braunen Zucker, Knoblauch, Rosmarin und die Apfelstücke zufügen und mit 1/2l Wasser (oder nach Geschmack gemischt mit Weißwein oder Apfelsaft) ablöschen. Die Keulen und Rosinen hinzufügen und das Ganze abgedeckt 20 bis 30 Minuten köcheln lassen, bis sich die Oberkeule bis zum Knochen eindrücken lässt. Nun die Keulen aus dem Fond nehmen und warm stellen. Den Fond mit den Äpfeln, Rosinen und Zwiebeln pürieren, durch ein Sieb passieren und mit der Marzipanrohmasse aufmixen. Mit Salz, Pfeffer und ggf. etwas Rum abschmecken und die Keulen zurück in die Sauce geben. Dazu passen sehr gut Mandelkartoffeln und vielleicht ein Rotkrautsalat.

Mandelkartoffeln

Die Kartoffeln schälen, kochen, Wasser abgießen, etwas ausdämpfen lassen und noch warm pürieren. Am besten durch eine Kartoffelpresse drücken oder stampfen, nicht mit dem Schneebesen rühren. Butter untermengen, würzen und mit einem Löffel nacheinander die beiden Eier unterarbeiten. Je nach Kartoffelsorte kann die Masse zu nass sein, dann einfach etwas Mehl oder Kartoffelstärke unterkneten. Die Masse zu Bällchen formen. In den Mandeln wenden und auf Backpapier auskühlen lassen. Später zum Servieren in einer beschichteten Pfanne mit etwas Öl braten.

Mehr Informationen finden Sie unter: www.bio-haehnlein.de oder unter https://foodizm.de/haehnlein-gerettet-maennliche-kueken-deutschland/


The Table – Kevin Fehling vol.4

Leave a Comment